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29.10.2016 TSB-Mission: Erster Sieg gegen

TSB-Mission: Erster Sieg gegen Tabellenführer

1. Mannschaft - TuS Fürstenfeldbruck 30:25

 

Horkheim erwartet ungeschlagenen TuS Fürstenfeldbruck − Eigenem Anspruch als Spitzenteam gerecht werden

 

TSB-Mission: Erster Sieg gegen Tabellenführer

Daumen hoch von TSB-Trainer Jochen Zürn: Das galt bisher für alle Heimspiele der Horkheimer. An diesem Samstag kommt mit Tabellenführer Fürstenfeldbruck allerdings ein ganz schwerer Gegner in die Stauwehrhalle.Foto: Andreas Veigel

Durch die Niederlage beim Aufsteiger Oftersheim-Schwetzingen hat sich Drittligist TSB Horkheim selbst unter Druck gesetzt. Gegen den Spitzenreiter Fürstenfeldbruck muss an diesem Samstag (20 Uhr) in der heimischen Stauwehrhalle beinahe schon ein Sieg her, um den Anschluss an die Spitze zu halten.

"Unser Anspruch lautet, ganz da oben mitzuspielen und den wollen wir aufrechterhalten", sagt Marcel Lenz. Der Linksaußen ist durchaus optimistisch, dass das gegen die ungeschlagenen Bayern von Trainer Martin Wild gelingen kann. "Zu Hause sind wir in dieser Saison sehr stark und bisher lagen uns die Spitzenteams eher, als die Gegner weiter unten in der Tabelle", argumentiert der seit vergangenem Freitag 27-Jährige.

Die Punktverluste in Oftersheim und Haßloch schmerzen allerdings sehr. Ähnliche Ausrutscher haben sich die Gäste aus der Münchner Vorstadt bisher nicht geleistet. Der einzige Minuspunkt resultiert bislang aus der Partie gegen Balingen-Weilstetten II. Zuletzt wurden drei Spiele in Folge gewonnen. "Früher hätten wir solche Spiele wohl verloren. Wir sind einfach routinierter geworden", erklärte Wild das Erfolgsrezept nach dem mühsamen 29:27-Sieg vergangene Woche gegen Kronau-Östringen II. "Im Fußball würde man sagen: ein schmutziges 1:0", räumte Wild gegenüber dem "Münchner Merkur" ein.

Materialspieler Ein ebensolches hätte TSB-Trainer Jochen Zürn auch gerne gegen Oftersheim errungen. Doch nach "kontrollierter erster Hälfte" verlor sein Team im zweiten Durchgang "das dominante Auftreten". Da ausgerechnet in der Schlussphase die Chancenverwertung erheblich nachließ, standen die Horkheimer schließlich mit leeren Händen da. Jetzt steht der TSB unter Zugzwang. "Wir müssen das Quäntchen mehr investieren als der Gegner. Das haben wir uns im Abschlusstraining vorgenommen", sagt Zürn. Besonders die "Materialspieler" des Gegners, gelte es zu stoppen. Dazu zählt Zürn die physisch starken Rückraumakteure Sebastian Meinzer, Tizian Maier und Johannes Stumpf. "Die gehen kompromisslos in jede Lücke", weiß Zürn.

Grundpfeiler und Edelfan Seit dem Wiederaufstieg 2014 hat sich der TuS kontinuierlich gesteigert. In der vergangenen Saison waren die "Brucker" Vizemeister in der Ost-Staffel. "Die Grundpfeiler stehen: der Spielerstamm, der Trainer, das System. Sie sind auf einem guten Weg, wieder einen bayrischen Club in der zweiten Bundesliga zu etablieren", lobt Zürn. Bekanntestes Aushängeschild des Vereins ist sein Edelfan Dominik Klein. Der gebürtige Bayer und Profi des HHC Nantes verfolgt jede Partie des TuS via Liveticker, schaut wann immer möglich in der Halle vorbei und dürfte seine Karriere wohl irgendwann in Fürstenfeldbruck ausklingen lassen. "Wir kennen uns schon lange, haben regen Austausch", verrät Trainer Wild. Doch auch ohne den langjährigen Kieler hat der 38-jährige Wild eine verschworene Truppe beisammen, die in diesem Jahr die Meisterschaft einfahren könnte.

"Wir würden ihnen sehr gerne die erste Saisonniederlage beibringen", hat TSB-Toptorschütze Lenz allerdings einiges gegen einen Durchmarsch des Tabellenführers. Bis auf den verletzten Hendrik Bohnenstengel können alle Horkheimer an diesem Projekt mitwirken. Man will schließlich Spitzenteam sein.

Written by son - www.stimme.de | 29.10.2016 09:24:20 | 821x gelesen