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14.11.2016 Griesbach schließt TSB-Lücke

Griesbach schließt TSB-Lücke mit Bravour

VfL Pfullingen - 1. Mannschaft 28:31

So ein bisschen Bauchweh hatte er vor der Partie schon, der TSB-Kapitän. Schließlich konnte sich Stefan Fähnle beim VfL Pfullingen weder auf Marco Hauk, noch auf Janik Zerweck und auch nicht auf Hendrik Bohnenstengel verlassen. Alle drei Horkheimer fielen verletzungsbedingt aus. Aber einer war beim 31:28 (17:11) voll da: Freddy Griesbach.

"Ich ziehe meinen Hut, Fred hat im Grunde einen fehlerfreien Auftritt hingelegt - er war der Schlüsselspieler", sagte ein stolzer Jochen Zürn. Der TSB-Coach musste auf der geschwächten rechten Seite experimentieren - und fand mit Griesbach auf der ungewohnten Halbposition ein Erfolgsrezept. Fast noch wichtiger war allerdings seine Defensivarbeit. Gemeinsam mit Fähnle machte er im Mittelblock dicht. "Wir haben eine richtig gute Abwehr hingestellt", sagte der Käpt´n erfreut.

Nach einer Viertelstunde in Pfullingen hatte der seine Bauchschmerzen schon vergessen. Denn die Horkheimer starteten stark in die Drittligapartie und lagen mit Andreas Blodigs Treffer zum 10:4 schon nach 18 Minuten klar in Führung. "Dann ware es in dieser stimmungsvollen Halle auf einmal ganz ruhig", sagte Fähnle. Wirklich lauter wurde es bis zur Pausensirene nicht mehr. Denn die Gäste nahmen die Sechs-Tore-Führung beim 17:11 mit in die Kabine. "Eigentlich müssen wir da sogar noch klarer führen", befand Stefan Fähnle.

Denn der VfL machte im zweiten Durchgang Druck, schöpfte sein personelles Oberwasser voll aus. In der 38. Minute waren die Pfullinger wieder auf 17:18 herangekommen. Horkheim fand nur schwer zurück in die Partie. Besonders beim zuvor stark aufspielenden Basti Heymann lief in dieser Phase nicht mehr viel zusammen - Zürn nahm den Jugendnationaspieler vom Feld und gönnte ihm eine Pause. Die sollte Heymann ihm danken. Denn als Pfullingen nach 53 Minuten zum 26:26 ausglich, kam er zurück. Und zwar mit drei Treffern in Folge zum vorentscheidenden 29:26. Auch ein andere Rückkehrer hatte großen Anteil am Erfolg. Keeper Pascal Welz gab in der Schlussviertelstunde sein Comeback. Mit sieben Paraden ein äußerst gelungenes. Mann des Matches war aber Freddy Griesbach. "Fred hat heute 60 Minuten geackert", sagte Stefan Fähnle anerkennend. Vor dem nächsten Spiel hat der TSB-Kapitän sicher keine Bauchschmerzen mehr. dok

TSB Horkheim: Mathes, Welz - Lenz (5), Gehrke (6/4), Griesbach (2), Schmid, Grosser, Heymann (7), Laurenz (2), Fähnle, Blodig (9).

Beste Schützen VfL: Schliedermann (6), Jabot (6).
Siebenmeter: VfL 1/1; TSB 5/4.
Zeitstrafen: 5/5

Written by dok - www.stimme.de | 14.11.2016 14:49:50 | 163x gelesen