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23.01.2017 Dank eines Kraftakts feiert TS

Dank eines Kraftakts feiert TSB ersten Heimsieg des Jahres

1. Mannschaft - TSG Haßloch 32:29

Das Heimspieljahr 2017 hat Handball-Drittligist TSB Horkheim mit einem Sieg gegen die TSG Haßloch begonnen.

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Ende gut, alles gut: Die Horkheimer Handballer durften am Samstagabend trotz eines schwachen Starts jubeln. Foto: Archiv/dpa

Nach schwacher erster Hälfte bezwang das Team von Trainer Jochen Zürn am Samstagabend die TSG Haßloch mit 32:29 (11:13). Damit bleiben die Horkheimer im Rennen um die Meisterschaft.

Der TSB fand in den ersten 30 Minuten nicht den Ein-Schalter, um seinem Spiel die nötige Energie zu verleihen. Uninspiriert und zäh war das Angriffsspiel, ungewohnt viele Lücken bot zu Beginn die 6:0-Abwehr. Jugend-Nationalspieler Sebastian Heymann agierte ein ums andere Mal zu eigensinnig und übersah besser postierte Mitspieler.

Die Gäste dagegen setzten ihre Ankündigung um und spielten befreit auf. Anfangs legten die Gastgeber trotzdem immer einen Treffer vor, doch die Gäste, angeführt von Spielmacher Peter Masica und dem wurfgewaltigen Halblinken Elvijs Borodovskis, hatten immer die passende Antwort parat.

Das 8:7 (14. Minute) von Marcel Lenz von der Siebenmeterlinie war erst einmal die letzte Führung für den TSB. Dank Keeper Daniel Schlingmann und einiger überhasteter Abschlüsse der Horkheimer legte Haßloch fortan vor. Selbst in Überzahl scheiterten die Gastgeber zwei Mal frei am  starken Haßlocher Torhüter, immerhin die Abwehr steigerte sich etwas, so dass die Gäste letztlich nur mit einer knappen, aber verdienten 13:11-Führung in die Pause gingen.

Die TSG blieb auch im zweiten Durchgang am Drücker. Borodovskis, Mascia und Kevin Seelos erhöhten schnell auf 16:12 (35.). Die TSB-Abwehr bekam einfach keinen Zugriff auf die routiniert agierenden Gäste, da halfen auch die lautstarken Weckrufe von Kapitän Stefan Fähnle nicht. Immerhin fuhr der TSB-Trafo jetzt so langsam mal hoch, das Energiepotenzial im Spiel stieg und mühsam Tor um Tor arbeitete sich Horkheim heran.

Marcel Lenz gelang zehn Minuten vor dem Ende der vielumjubelte 23:23-Ausgleich. Jetzt war alles offen und beide Teams bekämpften sich mit offenem Visier. Spielentscheidend war letztlich die individuelle Klasse von Heymann, der drei Mal in Folge vom 24:24 bis zum 26:24 (54.) traf. Diesen Vorsprung ließen sich die Horkheimer gegen die nie aufsteckenden Gäste nicht mehr nehmen.

Written by son - www.stimme.de | 23.01.2017 17:37:53 | 266x gelesen