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13.02.2017 Horkheim scheitert auf der Zie

Horkheim scheitert auf der Zielgeraden

SG Nußloch - 1. Mannschaft 31:25

Nach einer engagierten Aufholjagd muss sich der TSB Horkheim am Sonntagabend in Nußloch mit 25:31 geschlagen geben.

Janik Zerweck

Für Janik Zerweck und den TSB Horkheim reichte es am Sonntag nicht zum Sieg.  Foto: Mario Berger/Archiv

Zehn Minuten vor dem Ende wackelte die SG Nußloch. Der TSB Horkheim hatte gerade mit einem 6:1-Lauf einen Sechs-Tore-Rückstand auf 23:24 verkürzt. Doch auf der Zielgeraden des Drittliga-Spitzenspiels behielt gestern das Team von Trainer Christian Job die Oberhand, gewann am Ende verdient mit 31:25 (12:11) und überholte die Horkheimer in der Tabelle.

"Besser, wie wir heute Abwehr gespielt haben, ist kaum möglich", lobte Job sein Team. Maßgeblich zu dieser Defensivleistung trug Torhüter Marco Bitz bei, der 17 Bälle parierte und selbst drei Mal ins leere Tor traf. TSB-Coach Jochen Zürn war mit der kämpferischen Einstellung seines Teams zufrieden, erkannte aber: "In der entscheidenden Phase unterlaufen uns sechs, sieben individuelle Fehler, Nußloch lediglich zwei. Handball ist manchmal einfach zu erklären."

TSB zum Start mit starker Abwehr

Dabei startete der TSB stark. Besonders die Abwehr war das erhoffte Bollwerk. Nach zehn Minuten führten die Gäste mit 3:1. Jeder Treffer musste allerdings hart erkämpft werden. So wechselte die Führung in der ersten Hälfte immer mal wieder, ohne dass sich ein Team einen klaren Vorteil verschaffen konnte.

Die knappe 12:11-Halbzeitführung bauten die Gastgeber direkt nach Wiederanpfiff aber konsequent aus. Der starke Rückraum um Jochen Geppert und Simon Kuch traf fast nach Belieben. "Wir haben keinen Zugriff mehr bekommen", ärgerte sich Abwehrchef Stefan Fähnle, der mit zwei astreinen Toren von der Linksaußenposition überraschte.

Zürn setzt alle auf eine Karte, Horkheim kommt ran

Beim 23:17 (46.) nahm Zürn bereits seine letzte Auszeit und setzte alles auf eine Karte. In der Abwehr wurden die überragenden Halbspieler der SG aggressiv angegangen und offensiv demonstrierte Spielmacher Andreas Blodig seine Abschlussstärke. Zürn agierte zudem mit dem siebten Feldspieler. Plötzlich ließ die SG klare Chancen liegen. Laurenz mit dem eingangs erwähnten 23:24 und wenig später Janik Zerweck mit dem 24:25 (53.) schafften jeweils den Anschluss.

Der beim Werfen übers ganze Feld treffsichere Bitz sorgte fürs 28:24 (57.). Im Hinspiel war es dem TSB bei diesem Spielstand gelungen, mit einer Manndeckung noch ein Unentschieden zu holen. Von dieser ließ sich die SG gestern nicht beeindrucken.

Written by son - www.stimme.de | 13.02.2017 18:15:09 | 242x gelesen