Eine Hommage an 2 Hörner

2. Mannschaft - SG SchoBott 2 27:26

Was haben der EHC München, RB Leipzig und die Stauwehrboys vom TSB Horkheim 2 gemeinsam?? Richtig: Alle 3 Mannschaften lieben Fuschl am See. Einfach ein tolles Fleckchen Erde da im Salzburger Land. Vor allem Wolfgangseestraße Ecke Perfalleckstraße!!


Was ist?? Fragezeichen?? Ach was, ist doch ganz einfach: Während es die Herren aus München und Leipzig bereits mit ihren Mannschaftsfotos an die Wand von Österreichs erfolgreichstem und sportbegeistertsten Unternehmer Dietrich Mateschitz geschafft haben lässt der die Männer von Dirk Förster mit seiner Zusage zappeln. Für den Trainer absolut unverständlich denn in seinen Augen verkörpern die Roll und Co eigentlich den mit Abstand besten Werbeträger für das Salzburger Unternehmen. Immerhin haben sie den Nachweis erbracht, dass es mit dem Wässerchen funktioniert und RED BULL nun offiziell den Namen „Sportbrause“ führen darf. Immer noch nicht ganz klar oder?? Also, was ist im Sport neben Talent und Können wichtig?? Richtig: Motivation!! Und um die vor dem so heiklen Heimspiel auf die Spitze zu treiben hatte sich Förster diesmal einen etwas anderen Weg ausgedacht: Jeder aus seiner Rasselbande erhielt bei der Mannschaftsbesprechung als Eröffnungsgeschenk einen Energiedrink! „ Ich wollte meine Kerle für unsere Aufgabe sensibilisieren, denn das Spiel war für uns megawichtig.“ Ehe er was sagen konnte zischte es 16-mal und mit jedem Schluck schien es so als würden sich die Hausherren mehr fokussieren.


In der ersten Halbzeit merkte man allerdings, dass auch ein Handballkörper ein wenig braucht um die Energie freizusetzen. Nach beiderseitig nervösem Beginn waren es nämlich die erwartungsgemäß aus der Württembergliga verstärkten Gäste, die das Zepter in der Stauwehrhalle schwangen. Nach 18 Minuten führten die 4:8. Förster haderte mit der Angriffsleistung seiner Handballer und stellte die neu ein. Und dann ging`s. Vor allem Jascha Bauer riss seine Mannschaft mit. Der erfolgreichste Schütze des Abends hatte den Spektralblick gefunden. Entweder krachte er das Spielgerät selber ins Gästegebälk oder er hatte das Auge für seine Nachbarn. Trotzdem blieb es eine zähe Angelegenheit, denn die routinierteren Bottwartaler wehrten sich natürlich und gaben ihren Vorsprung nicht kampflos her. So dauerte es bis 7 Sekunden vor Halbzeit ehe die Kräftegleichheit wieder da war. Eigentlich, denn der TSB dezimierte sich unklug. Werbeträger Bauer hatte das 11:11 erzielt, musste dann aber mit ansehen wie der Gegner die letzten Sekunden zum Gegenstoß nutzte und nur unfair gebremst werden konnte.

Die sicheren Unparteiischen Werner von Ow und Bernhard Wipfler entschieden sofort auf Zeitstrafe und Strafwurf. Die anfängliche Unterzahl in Halbzeit 2 nutzten die Gäste dann clever. Sie setzten sich wieder auf 11:14 ab. Kampfschwein Nicolas Ndukwe sorgte nach der 3 Tore Führung mit seinem durchgetankten Anschlusstreffer für die Initialzündung, denn jetzt brachen auch die letzten Energiedämme. Die Herren „WutimBauchRoll“, „Kaltschnauzebauer“ und „Hunderprozentbuchinger“ kloppten vorne Nägel in die Gästekiste und hinten stand jetzt der Energieriegel! Aus dem angesprochenen 11:14 machten die Hausherren ein 20:15. Dann berappelten sich die Gäste und nach dem 22:21 durch Uli Sammet in Minute 50 war im Prinzip wieder alles auf Anfang gestellt. Die letzten 10 Minuten waren dann dramatisch. Immer wieder legten die Hausherren vor, immer wieder zogen Bottwartal´s Handballer nach. Es wurde gekämpft und geackert. Beide Mannschaften holten die letzten Pfeile aus dem Köcher. Eine halbe Minute vor Ultimo ergatterten die Gäste die Kugel. In Überzahl fanden sie den freien Wurf, allerdings war vorher schon klar das der Ball sein Ziel verfehlen würde. Warum? Weil mindestens 14 Augenpaare die Murmel aus dem Kasten guckten! Oder lag´s vielleicht doch an den Flügeln??


Für den TSB: Muzzone und Gebhardt im Tor, Ndukwe 2, Roll 5/1, Lang 5, Binder, Herrmann, Bauer 10/1, Veigel 1/1, Buchinger 3, Hipp, Kraus, Wacker, Förster 1

Written by dförster | 06.03.2017 10:21:07 | 115x gelesen