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Ein Spiel geht 60 Minuten

SV Heilbronn - Frauen 31:15

Verdiente 31:15-Niederlage in Heilbronn

Dass die Aufgabe am Samstag Abend keine leichte werden würde, war allen Beteiligten schon im Vorfeld klar. Doch was die Mädels vor allem in Halbzeit Zwei ihren vielen mitgereisten Fans zeigten, war Handball ohne Willen.

Das Spiel begann auf beiden Seiten nervös und es dominierten die Abwehrreihen. Die Zuschauer mussten bis zur 8.Spielminute warten, bis das erste Tor der Partie fiel. Die Stauwehrmädels zeigten eine sehr ordentliche Rückzugsbewegung und kämpften in der Abwehr um jeden Ball. Bis zur 15.Spielminute bauten die Gastgeber die Führung auf 5:2 aus und TSB Coach Tobias Gimber meldete nun Redebedarf an. Vor allem im Angriff agierten die Mädels zu statisch und konnten die teilweise großen Lücken nicht nutzen. Bei der ein oder anderen Situation hätte man sich gerne einen Siebenmeter gewünscht, doch diese vergab der Schiedsrichter gefühlt nur auf Gastgeberseite. Der Kampf war jedoch groß und die PrettyHunters gaben nicht auf. Bis zur Halbzeit hielt man das Ergebnis größtenteils noch offen und ging mit einem 12:6-Rückstand in die Pause.

Was in der ersten Halbzeit noch an Moral und Kampf geboten wurde, wurde in der zweiten Halbzeit komplett eingestellt. Bedingt durch verletzungsbedingte Ausfälle von Laura Kizler und Marie-Kristin Wittmann fehlte dem Team zwei weitere Aktivposten. Lea Ohr und Tine Löschner versuchten nun Gefahr aus dem Rückraum zu erzeugen und belohnten sich mit tollen Treffern. Doch immer wieder wurde im Positionsspiel der Ball unnötig vertändelt und die pfeilschnelle Julia Gmelin wusste dies mit einfachen Kontertoren gnadenlos zu nutzen. Torhüterin Jana Eisele kam somit auch nicht ins Spiel und musste fast bei jedem Wurf hinter sich greifen.

Die Gastgeber zogen unaufhaltsam, ohne große Gegenwehr, davon und konnten das Spiel am Ende verdient mit 31:15 für sich entscheiden. Bei den Gastgebern trug sich fast jede Spielerin in die Torschützenliste ein, beim TSB verteilten sich die Torschützinnen auf lediglich 5 Personen. Hier muss in Zukunft mehr Ausgeglichenheit herrschen.

Wieder einmal heißt es im Training Aufbauarbeit zu leisten und an die wichtigen Tugenden in unserem Handballsport zu erinnern. Unseren verletzten und kranken Spielerinnen wünschen wir schnelle Genesung, dass ihr beim nächsten Spiel wieder voll dabei sein könnt!

Am kommenden Samstag treffen die Hunters um 17:30Uhr auf die TSG Heilbronn. Hier gilt es aus der Hinrunde noch das Debakel wiedergutzumachen.

Es spielten: Jana Eisele (im Tor); Claudia Schnappauf, Petra Bühl (3), Angelika Kurz (1), Laura Kizler, Marie-Kristin Wittmann, Sarah Menschl, Tabea Track, Christine Löschner (4), Anke Ulbrich, Katrin Schellhaas, Tamara Schleppe (1), Lea Ohr (6/1)

Written by TG | 13.03.2017 08:54:23 | 102x gelesen