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27.03.2017 TSB ist wieder Tabellenführer

TSB ist wieder Tabellenführer

1. Mannschaft - VfL Pfullingen 35:25

Die Horkheimer siegen mit 35:25 souverän gegen gegen den VfL Pfullingen. 15-Tore-Mann Marcel Lenz liefert ein perfektes Spiel.

Zumindest für eine Nacht hat Handball-Drittligist TSB Horkheim wieder die Tabellenführung in der Staffel Süd übernommen. Das Team von Trainer Jochen Zürn gewann am Samstagabend das Heimspiel gegen den VfL Pfullingen mit 35:25 (18:13). An diesem Sonntag kann die SG Nußloch mit einem Sieg gegen Verfolger HBW Balingen-Weilstetten II wieder an den Unterländern vorbeiziehen. Überragender Akteur der Horkheimer war Linksaußen Marcel Lenz mit 15 Toren und perfekter Wurfquote aus dem Feld und von der Siebenmeterlinie.

Der TSB war schnell in der Partie, traf durch Stefan Fähnle und Daniel Grosser schon in der ersten Minute zwei Mal zur 2:1-Führung. Mister 100 Prozent Marcel Lenz traf in der ersten Halbzeit schon acht Mal. Da Torhüter Pascal Welz auch noch acht Bälle parierte, bauten die Horkheimer ihre Führung kontinuierlich aus. Gegen die offensive 3:2:1-Deckung des VfL setzten die Gastgeber zum einen auf ihre schnelle Mitte, zum anderen auf das Spiel über die Außen. Die Gäste kamen nach 23 Minuten zwar mal auf 10:12 heran, bis zur Pause setzte sich der TSB durch einen zwischenzeitlichen 4:0-Lauf aber wieder bis auf 18:13 ab.

Angriffe werden schnell abgeschlossen

Der Vorsprung hatte zu Beginn der zweiten Hälfte weiter Bestand. Beide Teams legten in dem ohnehin schon schnellen Spiel noch einen Gang zu. Immer wieder wurde versucht, die Angriffe schnell abzuschließen. Auf Seiten des VfL war der künftige Horkheimer Florian Möck ein guter Initiator des Pfullinger Spiels. Trotzdem baute der TSB seine Führung Schritt für Schritt weiter aus.

In Überzahl sorgte der überragende Lenz mit seinem siebten erfolgreichen Siebenmeter zum 26:19 für die erste Sieben-Tore-Führung (43.). VfL-Coach Till Fernow unterbrach den Horkheimer Lauf mit einer Auszeit. Doch selbst in Unterzahl blieb der TSB danach treffsicher, Sascha Laurenz traf zum 27:19 (46.). Lenz setzte seine Show mit einem ausgebufften Heber zum 28:20 (47.) fort.

Jetzt griffen die Gäste zum letzten Mittel, agierten zeitweise mit einer doppelten Manndeckung gegen Laurenz und Spielmacher Andreas Blodig. Doch auch diese Maßnahme war nur kurzfristig von Erfolg gekrönt. In der Schlussphase akzeptierte der VfL schließlich, dass der TSB an diesem Abend nicht zu schlagen war.

Written by son - www.stimme.de | 27.03.2017 12:13:04 | 239x gelesen