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13.04.2017 Sieg-Programm läuft nahezu ru

Sieg-Programm läuft nahezu ruckelfrei

1. Mannschaft - Pforzh/Euting 37:28

Zufall war es nicht, dass die beiden letzten Torschützen des Drittligisten TSB Horkheim am Samstagabend Stefan Fähnle und Andreas Blodig hießen. Ausgerechnet die beiden ältesten Spieler der Horkheimer laufen die letzten Gegenstöße zum souveränen 37:27 (20:16)-Heimsieg gegen die SG Pforzheim/Eutingen. "Dass ich in der 60. Minute nochmal in den Gegenstoß gehe, hat mich selbst überrascht. Als Zweitältester wollte ich mich aber nicht lumpen lassen", sagte Blodig, der sein Team über die gesamte Spielzeit überragend lenkte.

Sebastian Heymann (am Ball) traf fünf Mal, überzeugte aber auch mit einigen genialen Anspielen, besonders auf Rechtsaußen Daniel Grosser. Foto: Andreas Veigel

Zufall war es nicht, dass die beiden letzten Torschützen des Drittligisten TSB Horkheim am Samstagabend Stefan Fähnle und Andreas Blodig hießen. Ausgerechnet die beiden ältesten Spieler der Horkheimer laufen die letzten Gegenstöße zum souveränen 37:27 (20:16)-Heimsieg gegen die SG Pforzheim/Eutingen. "Dass ich in der 60. Minute nochmal in den Gegenstoß gehe, hat mich selbst überrascht. Als Zweitältester wollte ich mich aber nicht lumpen lassen", sagte Blodig, der sein Team über die gesamte Spielzeit überragend lenkte.

Durch den Ausfall des zweiten Mittelmanns Tobias Gehrke war Blodig fünf Tage nach seinem 30. Geburtstag über 60 Minuten gefordert. "Ich hätte nicht gedacht, dass die Luft reicht. Zum Glück kam am Ende die Manndeckung, dann konnte ich mich ein bisschen ausruhen." Die Sonderbewachung hatte er sich mit vielen klugen Pässen und acht Toren redlich verdient. Diese Ausbeute wurde nur noch von Linksaußen Marcel Lenz übertroffen, der elf Mal traf.

In der Schlussphase der Saison spielt der TSB sein Repertoire wie ein Uhrwerk herunter. Nach kurzem Abtasten rollte der Horkheimer Express über den Aufsteiger hinweg. Aus einem 4:3 (6. Minute) wurde innerhalb von sieben Minuten ein 10:4. Kommt der TSB ins Tempospiel, findet Jugend-Nationalspieler Sebastian Heymann früh seinen Rhythmus, dann gerät der Gegner schnell ins Hintertreffen. Dass die 6:0-Abwehr funktioniert, steht fast schon außer Frage. "Hier war heute für uns nichts zu holen. Letztlich bin ich froh, dass es nicht noch höher ausging. Das habe ich in meiner Spielerkarriere in Horkheim schon leidvoll erfahren müssen", sagte Pforzheims Trainer Alexander Lipps.

Zwar verkürzte sein Team zwischenzeitlich mal auf 13:16 (24.), aber schon kurz nach der Pause machte der TSB beim 27:20 (41.) einen Deckel auf das Spiel. "Wir hatten einen kleinen Hänger kurz vor dem Seitenwechsel, solche Phasen gibt es eben. Ansonsten war das ein höchst professioneller und starker Auftritt", sagte Zürn.

Scheinbar mühelos spulte sein Team das Sicherer-Sieg-Programm ab. "Wir haben zurzeit diese gewisse Leichtigkeit. Die resultiert aus dem Selbstvertrauen, aber auch aus der kontinuierlich harten Arbeit in der Trainingswoche", erklärte Zürn den Lauf von vier Siegen in Folge. Zudem bleibt der TSB in der Stauwehrhalle ungeschlagen, der Erfolg gegen Pforzheim war der zwölfte Sieg im 14. Heimspiel − bei zwei Unentschieden. "Wir haben große handballerische Klasse und menschliche Größe im Team", lobte Zürn. Das gilt ganz besonders für die älteren Spieler, die ihre aktive Karriere am Saisonende beenden oder einige Ligen tiefer fortsetzen − wie Fähnle. Und Blodig: "Die Meisterschaft wäre natürlich ein sehr, sehr schöner Abschluss für meine Zeit in Horkheim."

TSB Horkheim: Welz, Mathes (Tor) - Lenz (11/4), Griesbach (2), Schmid (5), Grosser (3), Heymann (5), Laurenz, Zerweck (1), Fähnle (2), Blodig (8), Bohnenstengel.

Beste Schützen der SG: Gerstner (7), Hufnagel (5), Strehlau (5).

Siebenmeter: TSB 4/4; SG 3/3.

Zeitstrafen: 2/4.

Disqualifikation: Tobias Müller (Pforzheim/58.) nach der dritten Zeitstrafe.

 

Written by son - www.stimme.de | 13.04.2017 16:48:43 | 213x gelesen