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26.07.2017 Neue Drittliga-Gesichter beim

Neue Drittliga-Gesichter beim Horkheimer Inselfest

Der Handball-Drittligist TSB Horkheim präsentiert den Fans sein Team. Die Neuzugänge machen einen soliden Eindruck - auch in der dritten Halbzeit.

Alexander Schmid (links) und Janik Zerweck präsentieren das neue TSB-Trikot. Foto: dok

Von Drittliga-Handballern wird man nicht alle Tage bewirtet. Die Besucher des Horkheimer Inselfests kommen am Samstagabend in den Genuss. Nachdem das TSB-Team sich dem Publikum präsentiert hat, geht es ab hinter den Tresen. Wer da an Bier-, Wein-, Essens- und Eisstand ackert, ist in Horkheim nicht unbedingt bekannt. Sechs neue Gesichter stehen in der neuen Saison im Kader. Auf dem Inselfest sind viele von ihnen bleich. 

Denn die wahre Prüfung stellte sich den Neuen beim Mannschaftsabend inklusive Übernachtung am Tag zuvor. Geschlafen wurde allerdings nicht allzu viel. "Das ist extrem wichtig für die Integration", sagt TSB-Kreisläufer Alexander Schmid schmunzelnd. 

Felix Kazmeier, Philip Strobel, Florian Möck, Pierre Freudl, Michael Seiz und Nils Boschen zeigen sich beim Einstand ebenso sattelfest wie in der Vorbereitung bislang auf dem Feld. "Ich bin eigentlich nicht der ganz große Feiermensch, aber habe mich, glaube ich, ganz gut geschlagen", sagt Boschen, der Stefan Fähnle am Kreis und im Inneblock beerbt: "Er ist eine Vereinslegend, ich werde mein Bestes geben, die Leerstelle zu füllen."

K-Frage

Doch nicht nur auf dem Feld hinterlässt Fähnle eine Lücke. Mit seinem Karriereende hat Horkheim auch seinen Kapitän verloren. Noch ist kein Nachfolger gefunden. Das soll sich nach einer Abstimmung in zwei Wochen im Horkheimer Traingslager aber ändern. 

Seinen Hut in den Ring wirft Alexander Schmid: "Es wäre mir natürlich eine Ehre." Denkbar wären allerdings auch Keeper Pascal Welz oder der routinierte Neuling Freudl. "Von der Altersstruktur bin ich natürlich ganz oben angesiedelt. Als ältester Spieler bringe ich Erfahrung mit, aber ob ich eine Binde habe, oder nicht, ist mir persönlich nicht so wichtig", sagt Pierre Freudl zur K-Frage. 

Der TSB will trotz neuer Gesichter als Kollektiv auftreten. In der Halle und am Tresen.

Written by dok - www.stimme.de | 26.07.2017 09:28:22 | 498x gelesen