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Trotz zwei Mal Rot: TSB siegt gegen Fürstenfeldbruck

1. Mannschaft - TuS Fürstenfeldbruck 26:25

Handball  In einem Herzschlag-Finale hat Handball-Drittligist TSB Horkheim am Mittwoch den dritten Heimsieg eingefahren. Gegen den Tabellennachbarn TuS Fürstenfeldbruck gelang der TSB ein hart erkämpfter 26:25 (11:9)-Sieg. Zwei Platzverweise gegen die Gastgeber prägten die Partie.

  

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Die TSB Horkheim, hier Philip Strobel (rechts), konnte sich in einem zweikampfbetonten Spiel gegen TuS Fürstenfeldbruck durchsetzen. Foto: Mario Berger

Die erste Halbzeit war von den starken Abwehrreihen geprägt. Beide Teams mussten für jeden Treffer hart arbeiten. Entsprechend wenige Tore fielen im ersten Durchgang. Der TSB agierte wieder mit Pierre Freudl auf der Spielmacherposition, Florian Möck saß aber zumindest auf der Bank, wurde kurz vor der Pause erstmals wieder eingewechselt und traf gleich zum 11:9-Pausenstand.

Kurz darauf mussten das Team von Trainer Jochen Zürn einen Ausfall beklagen: Janik Zerweck erhielt noch in den ersten 30 Minuten seine dritte Zwei-Minuten-Strafe und musste sich daher die zweite Halbzeit von draußen ansehen. Nach ausgeglichenem Beginn mit wechselnden Führungen erarbeitete sich der TSB über seine starke 6:0-Deckung leichte Vorteile und eine Drei-Tore-Führung zum 9:6 (23.). Sieben Minuten blieben die Gäste in dieser Phase ohne Tor. Nicht zuletzt dank TSB-Keeper Linus Mathes, der nach seinem starken Auftritt beim Auswärtssieg in Dansenberg, wieder von Beginn an spielen durfte.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs blieb Möck in der Spielmacherrolle, Freudl rückte halbrechts auf die Position von Zerweck, zudem bildete er zusammen mit Nils Boschen den Abwehr-Innenblock. Im Rückraum blieben die Horkheimer aber flexibel, Freudl tauchte auch mal halblinks auf, dann übernahm Kazmeier die Mittelposition.

Das Spiel blieb weiter eine Abwehrschlacht, da beide Teams auf keinen Fall das Tempospiel des Gegners zulassen wollten und starkes Rückzugsverhalten an den Tag legten. Trotz des Ausfalls von Zerweck blieben die Gastgeber die tonangebende Mannschaft. In Überzahl setzte sich der TSB beim 18:14 (40.) wieder auf vier Tore ab. Boschen hatte gegen die auf sechs Feldspieler aufgefüllten Gäste ins leere Tor getroffen.

Schiedsrichterentscheidung lässt Gäste hoffen

Beim Stand von 19:15 (42.) nahm der lautstarke Gästecoach Martin Wild eine Auszeit. Das beirrte die Horkheimer wenig. Beim Stand von 22:18 (46.) war es dann das Schiedsrichtergespann, das den Gästen neue Hoffnung einimpfte. Nach einem harmlosen Zweikampf erhielt Möck glatt Rot. Der etatmäßige Linksaußen Marcel Lenz übernahm nun die Spielmacherrolle.

Die Partie wurde jetzt regelrecht konfus, der Spielplan beider Teams war gehörig durcheinandergewirbelt. Zum Glück für die Horkheimer behielt Keeper Mathes die Ruhe und fand wieder zu seiner Dansenberg-Form. Trotzdem kam es zu einem Showdown. 20 Sekunden vor dem Ende hatten die Gäste beim Stand von 26:25 den letzten Angriff, doch der Wurf von Sebastian Meinzer ging knapp am Tor vorbei.

Bericht von Stephan Sonntag: http://www.stimme.de

Written by Stephan Sonntag | 02.11.2017 12:49:34 | 87x gelesen