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Beim Meister gibt es für Horkheim nichts zu holen

SG Nußloch - 1. Mannschaft 32:26

Eine schwache Phase in der ersten Halbzeit bringt die Vorentscheidung: Der TSB unterliegt bei der SG Nußloch mit 26:32.

 

Beim Meister gibt es für Horkheim nichts zu holen

Von einer Magen-Darm-Grippe geschwächt, spielte Felix Kazmeier (li.) gegen Nußloch nur im Angriff. Philip Strobel (re.) fiel mit einer Angina aus. Foto: Archiv/Veigel

Die kleine Erfolgssserie des TSB Horkheim ist gerissen. Nach drei Siegen in Folge musste sich das Team von Trainer Jochen Zürn am Sonntagabend beim Vorjahres-Drittligameister SG Nußloch mit 26:32 (11:17) geschlagen geben. "Nußloch hat ein gutes Spiel gemacht, aber wir sind letztlich an zu vielen eigenen Fehlern gescheitert", sagte Zürn.

Dabei legten die Gäste vor 450 Zuschauern in der Olympiahalle einen Blitzstart hin, führten durch zwei Tore von Michael Seiz und je einen Treffer von Alexander Schmid sowie Pierre Freudl mit 4:0 (6. Minute). Erst eine Minute später erlöste Lars Crocoll die Gastgeber mit seinem Tor zum 1:4. In der Folge bestimmte Nußloch das Geschehen, glich bereits in der zwölften Minute zum 5:5 aus.

Grundstein für den Sieg gelegt

"Wir haben in der Deckung zu lange gebraucht, um in den Kontakt zu kommen", sagte Zürn. Mit einem 6:0-Lauf vom 8:7 (17.) zum 14:7(25.) legte das Team von Trainer Christian Job bereits den Grundstein für den Sieg. In dieser Phase verlor der TSB durch überhastete Abschlüsse und technische Fehler zu viele Bälle und lud den Gegner zu seinem gefürchteten Gegenstoßspiel ein. "Der Sechs-Tore-Rückstand zur Pause war schon eine große Hypothek für uns", räumte Zürn ein.

Zumal Philip Strobel kurzfristig wegen einer Angina ausgefallen war und sein Kompagnon auf halblinks, Felix Kazmeier, nach einem gerade überstandenen Magen-Darm-Infekt nur im Angriff eingesetzt werden konnte. Der TSB mühte sich zwar in den zweiten 30 Minuten, hielt den Rückstand konstant, kam lange aber nicht näher heran. "Unser Überzahlspiel war heute auch nicht optimal", nannte Zürn einen weiteren Grund hierfür.

Es hätte nochmal spannend werden können

Obwohl also vieles nicht optimal lief, hätte es fünf Minuten vor dem Ende durchaus noch einmal spannend werden können. Beim Stand von 28:24 für die SGN hatten nacheinander Schmid und Daniel Grosser freie Gegenstoßchancen, scheiterten aber jeweils an Keeper Marco Bitz. "Wenn wir da auf zwei herankommen, ist vielleicht noch was möglich", meinte Zürn, räumte aber sofort ein: "Wir haben verdient verloren."

Job hingegen war voll des Lobes für seine Mannschaft: "Das war unser bestes Spiel in dieser Saison." Ein schwacher Trost immerhin für die Horkheimer, dass der Meister eine Topleistung benötigte, um das Spiel zu gewinnen.

Bericht von Stephan Sonntag www.stimme.de

Written by Stephan Sonntag: www.stimme.de | 13.11.2017 13:42:47 | 87x gelesen