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TSB Horkheim geht mit ganz breiter Brust ins neue Jahr

Der TSB Horkheim um Trainer Jochen Zürn hat den Schwung von 2017 mit ins neue Jahr genommen und bei einem Vorbereitungsturnier gezeigt, dass die Form für den Liga-Auftakt stimmt.

 

  

Mit ganz breiter Brust

 (Foto: Archiv/Veigel)

"Nee", sagt der Trainer. Da müsse man sich nun wirklich keine Sorgen machen, dass seine Spieler ein bisschen die Bodenhaftung verlieren könnten. "Die Mannschaft macht einen sehr stabilen Eindruck."

Jochen Zürn hat mit großer Zufriedenheit und keinerlei Besorgnis festgestellt, dass die Drittliga-Handballer des TSB Horkheim den Schwung von Ende 2017 ungebremst mit ins neue Jahr genommen haben.

Sechs der letzten sieben Ligaspiele wurden vor Weihnachten gewonnen. Und jetzt sind die Horkheimer mit Wucht durchs Dreikönigsturnier des TSV Birkenau gerauscht. Nur Erfolge, alle Partien mit Bravour absolviert. Höchst eindrucksvoll war der 29:15-Erfolg im Finale gegen die SG Leutershausen, den Tabellenzweiten der 3. Liga Ost. Also: Turniersieger.

Die Form stimmt

"Das waren vier anspruchsvolle Aufgaben. Und alle vier hat die Mannschaft extrem souverän bewältigt", lobt Jochen Zürn seine Spieler. Die Form stimmt also vor dem Drittliga-Rückrundenauftakt am kommenden Samstag (19.30 Uhr) bei der TSG Haßloch.

"Natürlich ist so ein Turnier etwas ganz anderes als der Ligabetrieb", sagt Zürn. "Aber wenn du das so machst wie wir in Birkenau, hilft das natürlich, die Brust breit werden zu lassen."

Auf Platz sieben steht der TSB in der Tabelle der 3. Liga Süd. Nur zwei Punkte Rückstand sind es zur SG Nußloch auf Rang zwei. Angreifen! Das ist Jochen Zürns Plan. Der Trainer ist ehrgeizig. In seiner Horkheimer Abschieds-Saison erst recht. 19 Punkte plus X sollen bis zum Ende noch dazukommen. "Wir wollen in der Rückrunde von den Punkten her möglichst besser abschneiden als in der Hinrunde. 19 Punkte noch dazu zu unseren 18, das wäre richtig cool − und wohin es führen könnte, werden wir dann sehen."

Großer personeller Umbruch 

Als Vizemeister ist der TSB Horkheim in die Saison gegangen. Der personelle Umbruch in der Mannschaft war aber groß, sodass der Trainer in seiner Zielsetzung viel Vorsicht walten ließ. Doch die Mannschaft entwickelte sich prächtig. Nach einem schwierigen Start schafften Zürns Mannen eindrucksvoll die Wende und näherten sich in der Tabelle immer mehr den Spitzenteams an.

"Wenn ich jetzt sagen würde: Na ja, wenn wir noch zehn Punkte holen, wäre das okay, dann fragen Sie sich doch, was der Kerl geraucht hat", witzelte Jochen Zürn. "Sowas nimmt mir jetzt keiner mehr ab. Wenn man hungrig ist, will man mehr, ist doch klar."

Und sie sind hungrig, seine Spieler, das haben sie beim Turnier in Birkenau bewiesen. "Da war ich wirklich sehr, sehr zufrieden", sagt der Trainer. "Das war beeindruckend." Schon die beiden ersten Trainingseinheiten nach dem Neustart 2018 am Donnerstag und Freitag hatten Zürn gezeigt, "dass die Mannschaft sehr viel will, frisch und spritzig aus der Pause gekommen ist, auch im Kopf". Beim Dreikönigsturnier wurde dann "sehr konstant auf hohem Niveau gespielt".

Oliver Heß war noch nicht dabei

Noch nicht mit dabei war Oliver Heß, der Horkheimer Winter-Neuzugang. Er war noch nicht spielberechtigt. Doch das soll sich bis zur Liga-Partie in Haßloch ändern.

Der in der Hinrunde nahezu komplett verletzt ausgefallene Tobias Gehrke ist laut Jochen Zürn wieder "topfit". Der Wermutstropfen beim Turnier in Birkenau war die Sprunggelenksblessur, die sich Philip Strobel zuzog. Mit ihm braucht der Trainer für den kommenden Samstag nicht zu planen.

Written by Bericht von Andreas Öhlschläger (www.stimme.de) | 09.01.2018 10:32:07 | 203x gelesen