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12.03.2018 Schmerzhafte TSB-Pleite nach v

Schmerzhafte TSB-Pleite nach vergeigter zweiter Halbzeit

TuS Fürstenfeldbruck - 1. Mannschaft 28:20

Schön wär’s gewesen. Ein Auswärts-Coup des TSB Horkheim, dranbleiben an den Spitzenplätzen in der 3. Liga Süd.

Aber so? So nicht. Mit 20:28 unterlag der TSB beim TuS Fürstenfeldbruck. Alle Spitzenmannschaften haben dort verloren, teils sehr deutlich. Jetzt gehören auch die Horkheimer dazu.

Mitte der zweiten Halbzeit fiel die Entscheidung. Fürstenfeldbruck zog zwischen der 41. und 46. Minute von 16:15 auf 20:15 davon. Dann nahm TSB-Trainer Jochen Zürn eine Auszeit. Ohne positiven Effekt. Der TuS traf danach noch dreimal in Folge. Beim 23:15 der Fürstenfeldbrucker in der 50. Minute war alles entschieden.

„Wir gewinnen keine Zweikämpfe mehr im Angriff und sind zu passiv in der Abwehr“, fasste Zürn diese miserable Phase zusammen.

Der TuS ist in der Tabelle der 3. Liga Süd am TSB vorbeigezogen. Mit 27:19 Punkten stehen die Bayern jetzt auf Rang fünf, knapp vor den Horkheimern, die auf 26:20 Punkte kommen.

Die schöne Perspektive Richtung Platz an der Sonne ist erstmal futsch. Vor einer Woche hatte der TSB die Heimpartie gegen den HBW Balingen-Weilstetten II mit 26:31 verloren. Der Niederlage im Spitzenspiel folgte die Pleite im Verfolgerduell. Zur Halbzeit stand es noch 12:12. Die Zuschauer hatten 30 Minuten auf Augenhöhe gesehen. Beim 2:1 in der 3. Minute und beim 11:10 (27.) lagen die Horkheimer vorne. Ansonsten gab es leichte Vorteile für den TuS, der aber nie mehr als zwei Tore enteilen konnte.

Als der TSB mit 8:10 zurücklag, schaffte er mit drei Toren in Serie die Wende. Erst traf Janik Zerweck (25.), dann waren in Überzahl Michael Seiz und Marcel Lenz erfolgreich (27.). In der Schlussphase der ersten Halbzeit machte der TuS Fürstenfeldbruck ein 12:11 aus dem 10:11. Oliver Heß sorgte fürs 12:12.

Abrutschgefahr
Alles offen. Alles noch möglich. Aber dann kam der Einbruch. Die zweite Halbzeit wurde vom TSB vergeigt. Jetzt geht es darum, am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Neuhausen/Filder Wiedergutmachung zu betreiben. Sonst würde Zürns Team ins graue Mittelfeld abrutschen.

Written by Andreas Öhlschläger (stimme.de) | 12.03.2018 11:00:53 | 148x gelesen