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28.04.2018 Abschieds-Tränen und Showdown

Abschieds-Tränen und Showdown-Hoffnung

1. Mannschaft - Rhein-Neckar Löwen 2 32:27

Für den TSB Horkheim geht es im letzten Heimspiel gegen die Junglöwen mindestens um die Vize-Meisterschaft

Das letzte Saison-Heimspiel ist traditionsgemäß auch die Zeit der Abschiede. Das gilt auch für das Duell zwischen dem TSB Horkheim und den Rhein-Neckar Löwen II an diesem Samstag (20 Uhr) in der Stauwehrhalle, obwohl es für den Sieger des Spiels theoretisch sogar noch um die Meisterschaft geht. Zumindest wenn Tabellenführer Kornwestheim parallel im Heimspiel gegen Pfullingen patzen sollte.

 

„Das erwarte ich zwar nicht, aber wir wollen für den Fall bereit sein“, sagt Trainer Jochen Zürn, für den es nach fünf Jahren das letzte Heimspiel auf der Trainerbank sein wird. „In dieser Woche hatte ich schon manchmal einen Kloß im Hals“, verriet der 56-Jährige. Ausführlicher wird der Trainer nächste Woche im großen Abschiedsinterview zu Wort kommen. Vorher haben die Spieler, die den Verein am Saisonende verlassen, das Wort:

 

 

Alexander „Rudi“ Schmid: Das wird kein einfacher Abschied, in den vergangenen fünf Jahren haben sich hier viele Freundschaften entwickelt. Ich weiß noch nicht, was ich zum Abschied sagen werde. Phasenweise haben wir hier richtig genialen Handball gezeigt, leider war uns die Meisterschaft nie vergönnt. Aber so ist nun mal der Sport. Mein persönliches Highlight war das DHB-Pokalspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen. Gegen deren zweite Mannschaft werden wir noch einmal richtig in die Vollen gehen.

 

Pascal Welz: Das letzte Heimspiel ist schon die ganze Woche in meinem Kopf – in einer Mischung aus Vorfreude und Wehmut. Ich habe hier in den vergangenen drei Jahren den nächsten Schritt in meiner Entwicklung gemacht, durfte in dieser Saison Kapitän sein. Horkheim ist ein herzlich geführter Verein mit super Leuten. Das Relegationsspiel um den Zweitliga-Aufstieg war sicher das sportliche Glanzlicht.

 

Florian Möck: Ich war zwar nur eine Saison hier, nehme aber sehr viel Positives mit. Die Jungs sind überragend, haben mich menschlich immer unterstützt. Mein Weggang hat allein private Gründe, ich habe hier sportlich viel gelernt und Freundschaften geschlossen. Zu Saisonbeginn habe ich von Tobi Gehrkes Verletzung profitiert und sehr viel Spielzeit bekommen. Wir haben als neuformiertes Team eine gewisse Zeit gebraucht, aber letztlich eine sehr, sehr erfolgreiche Saison gespielt. Unserem Trainer sind wir es schuldig, auch das letzte Heimspiel zu gewinnen.

 

Marcel Lenz: Bisher fühle ich mich nicht anders, als vor jedem anderen Spiel. Der Abschied wird mir wohl erst nach Spielende in den Kopf schießen. Wir wollen natürlich den zweiten Platz aus dem Vorjahr bestätigen, das wäre auch für mich persönlich ein Riesenerfolg. Natürlich wollen wir auch unserem Trainer zwei Siege zum Abschied schenken. Zu Jochen hatte ich immer mehr als eine Trainerbeziehung, wir sind freundschaftlich verbunden. Die vier Jahre in Horkheim hätte ich mir nicht besser wünschen können. Sehr vermissen werde ich unsere genialen Auswärtsfans, die uns immer und überall unterstützt haben.

Written by Stephan Sonntag (www.stimme.de) | 28.04.2018 11:39:08 | 302x gelesen