4 Cent pro Tor, billiger wird’s nicht! Nach der Mentalitätsprobe in Willsbach schlägt die 1b auch die Nachbarn aus Lauffen. Goalgetter vom Dienst waren Noah „da ist doch einer von der Ersten dabei“ Matusik und Paddy Grosser mit jeweils 10 Toren.
Ohne ihren Stammtorwart Hänle starteten die Lauffener gegen motivierte Horkheimer mehr schlecht als recht. Die Gastgeber packten in der Abwehr zu und Löbich machte hinten dicht. Nach 10 Minuten führte man 7:2, einziger Wehrmutstropfen war die zweite Zeitstrafe für Bambi Hamberger.
Der aktuell beste Torschütze der Bezirksliga, Marius Schmid, nutze allerdings die Lücken und netzte ein ums andere Mal und hielt seine Farben bis zum 11:9 in der 18.Minute im Spiel.
Bis zur Halbzeit beim Stand von 21:15 überzeugte vor allem Patrick Grosser aus dem Rückraum sowie vom Strafwurf-Strich.
Glaubten die Zuschauer, mit 6 Toren und klarer Überlegenheit sollte hier nichts mehr schief gehen, wurden sie eines Besseren belehrt.
Hinten bekam man die Kreis-Anspiele nicht in den Griff und vorne wurden reihenweise die Bälle weggeworfen. Spätestens die äußerst kuriose doppelte Zeitstrafe in der 42.Minute wegen Nicht-Verratens der Trikotnummer sollte jedoch die Gastgeber aufwachen lassen.
Die Gäste hielten das Spiel bis zum 31:29 in der 49.Minute offen, dann schlug der Hammer in Form von Mario Schultz zu und vernagelte die Kiste. Vorne handelte Noah Matusik nach der Försterschen Lehre: „Ein Spieler vor dir, Wurf, zwei Spieler vor dir, Pass“ und netzte wie er wollte. Nachdem Capitano Wüstholz noch vergab, feierte das Team den 40. Treffer von Pascal Thiele.
Ein verrücktes Spiel: 75 Tore und dennoch auf beiden Seiten gute Torhüterleistungen, gefühlte Überlegenheit und dennoch wird der Sack nicht zugemacht.
Die positiven Aspekte gilt es mitzunehmen, wenn es am kommenden Sonntag um 15 Uhr gegen die SG Heuchelberg geht, die sich schonmal anschauen konnte, wie der TSB-Zug rollen kann.