TSB verliert das erste Spiel in der DHB-Pokalrunde mit 26:30 gegen den HC Erlangen II

Von unserem Redakteur
Andreas Öhlschläger

HANDBALL Ärgerlich war es. Das sagte Michael Schweikardt mehrfach in seiner Analyse des Spiels gegen den HC Erlangen II. Die 26:30 (14:14)-Niederlage zum Start in die DHB-Pokalrunde wurmte den Trainer des TSB Horkheim.

„Wir hatten immer wieder gute Phasen, in denen wir vorne gelegen sind, in denen wir es aber nicht geschafft haben, nachzulegen“, sagte Schweikardt. Gleich zu Beginn stand es ruckzuck 3:0 für die Horkheimer Drittliga-Handballer. Nach einem 5:7-Rückstand legte der TSB ein 14:12 vor. Das war in der 28. Minute, Nick Fröhlich hatte zweimal hintereinander getroffen.

Disqualifikation Doch dann musste eben dieser Fröhlich das Feld für den Rest der Partie verlassen. Rote Karte, Disqualifikation. „Das war berechtigt“, sagte Schweikardt, wenn auch unglücklich aus Sicht des TSB. Seinen Gegenspieler hatte der Rückraum-Schütze am Kopf getroffen. Zur Pause stand es dann nur noch 14:14.

Beim Horkheimer 21:19 (44.) sah es wieder nach einem Heimerfolg in der Stauwehrhalle aus, ebenso beim 23:21 (47.).

Doch nun folgte ein ganz bitterer Einbruch des TSB.

0:7-Tore-Phase Acht Minuten lang brachte Michael Schweikardts Mannschaft keinen eigenen Treffer mehr zustande, der HC Erlangen II hingegen, in der regulären Punktspielrunde Meister der Drittliga-Staffel E, erzielte in dieser Zeit sieben Tore. Beim 23:28 war alles vorbei, mit 26:30 verloren die Horkheimer schließlich. Und der Trainer ärgerte sich über die „ganz schlechte Phase, in der wir das Spiel hergeben“. Die Lehre aus der Niederlage im ersten Spiel um den möglichen Einzug in den DHB-Pokal der Saison 2022/23: „Wir müssen es schaffen, dass wir die Fehler-Anzahl minimieren. Wir haben viel zu viele Gegentore kassiert durch Gegenstöße, die es nach unseren eigenen Ballverlusten gegeben hat.“

Michael Schweikardt hat das nicht zum ersten Mal in dieser Saison moniert. „Wir hatten leider immer mal wieder Spiele drin, die nach diesem Muster gelaufen sind, wo wir ganz schlechte Phasen einfach nicht durchbrechen konnten. Nach unserem 23:21 hat sich ein Fehler an den anderen gereiht.“

Am kommenden Samstag geht es in einem weiteren Heimspiel um Wiedergutmachung. Der TSB empfängt dann den Lokalrivalen HC Oppenweiler/Backnang, der sich am Samstagabend dem TuS Fürstenfeldbruck mit 29:31 (15:15) geschlagen geben musste.

Bis zum 14. Mai läuft die Runde. Es gibt fünf Staffeln. Die jeweils beste Mannschaft wird dann im DHB-Pokal dabei sein. Horkheim muss es gegen den HCOB besser machen.


TSB Horkheim: Grathwohl, Hölzl – Mönch (3), Reichert (3), Zerweck (1), Grosser, Fröhlich (3/1), Heß (1), Foege (4), Niklas Matusik (2), Bohnenstengel (2), Uhl (3), Starz, Levak (4). Bester Werfer HC Erlangen II: Marschall (9). Zeitstrafen: 3 – 7. Disqualifikation: Fröhlich (TSB, 28. Minute). Siebenmeter: 2/1 – 0. Zuschauer: 150.

Quelle: Heilbronner Stimme