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PrettyHunters scheitern an Torhüterin Kuhn und an sich selbst

HSG Taubertal - Frauen 26:23

Unnötige 23:26-Niederlage in Bad Mergentheim

War es die einstündige Anfahrt, die den Hunters zu schaffen machte? Mit vollem Kader und gesundem Selbstbewusstsein reiste man nach Bad Mergentheim zur dort beheimateten HSG Taubertal. Diese hatten die letzten fünf Begegnungen für sich entscheiden können und waren somit Favorit in dieser Begegnung. Vor allem die Außenspielerinnen zeigten sich in den letzten Spielen sehr treffsicher und hiervor warnte Trainer Tobias Gimber die Mannschaft in den Trainingseinheiten eindringlich. Doch irgendwie hatten sie diese Worte nicht gehört.

Das Spiel begann mit beidseitigem Abtasten und leichten Vorteilen für den TSB. Laura Kizler erzielte die 0:1-Führung und Tamara Schleppe legte zum 1:2 nochmal einen drauf. Spielerisch wurde viel versucht und auch die Abwehr stand gut. Einziges Manko war die Chancenverwertung. In den ersten zehn Spielminuten wurden alleine fünf 100%-ige verworfen, mit denen man deutlich hätte in Führung gehen können. Die gegnerischere Torhüterin Sarah Kuhn wurde zunehmend zur unüberwindbaren Mauer. Getreu dem Sprichwort "Macht man die Tore vorne nicht, bekommt man hinten dafür die Quittung", konnte sich Taubertal mit zunehmender Spielzeit absetzen und erzielte beim 10:6 den größten Vorsprung. Das Team kämpfte sich durch zwei Treffer von Tine Löschner und Christina Kühner auf 10:8 heran, der letzte Treffer war Mandy Harbich von der Heimmannschaft zum 11:8-Pausenstand vorenthalten.

Die Halbzeitansprache war knackig: Mehr Effizienz im Torabschluss, mehr Selbstbewusstsein bei den Entscheidungen, konsequentes Zueendespielen der Spielzüge, eine offensivere Abwehr und daraus resultierende taktische Disziplin.

Anfangs der zweiten Halbzeit tat man sich mit der ungewohnten 5:1-Abwehr noch schwer, doch diese Variante sollte Früchte tragen. Der Kampfgeist der Mädels war wie in den Begegnungen zuvor sehr gut: In der 41.Spielminute hatte man den Ausgleichstreffer zum 15:15 erzielt. Bis zum Stand von 17:17 war es ein offener Schlagabtausch. Doch in den letzten 15 Spielminuten schlug die Stunde der gefährlichen Außenspielerinnen der Gegner. Melanie Kieser und Lena Ruppert war es vorbehalten 5 von 9 Treffern zu erzielen und so der Heimmanschaft einen Vorsprung herauszuwerfen. Der TSB scheiterte wiederrum an sich selbst und traf in den entscheidenden Momenten die falschen Entscheidungen. So war es ein leichtes für die HSG Taubertal den Sieg über die Runden zu bringen und den 6.Sieg in Folge einzufahren.

Für die PrettyHunters wieder einmal eine unnötige Niederlage, die den 8.Tabellenplatz zur Folge hat. Mit 7:11-Punkten beendet man das Spieljahr 2016. Für das Jahr 2017 kann man sich nur wünschen, das die Spielerinnen ihre Trainingsleistungen auch an den Wochenenden abrufen. Bei dem knackigen Auftaktprogramm (Lauffen, Nordheim, Nordheim, Oedheim) bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung des Teams. Es muss sich eine gewisse Konstanz auf dem Spielfeld einstellen, damit man langfristig in der Bezirksliga erfolgreich sein kann.

Am 14. Januar 2017 trifft man um 17:30Uhr in der Lauffener Sporthalle auf die spielstarken Mädels vom TV Lauffen. Wir hoffen auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung!

Das Team wünscht allen Sponsoren, Fans, Unterstützern und natürlich den gesamten Horkheimer Handballern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2017!

Es spielten: Jana Eisele, Svenja Bohnenstengel (im Tor); Christina Kühner (3), Petra Bühl (1), Angelika Kurz (1) , Laura Kizler (7/4), Sarah Menschl, Tabea Track, Kim Speidel (3), Christine Löschner (5/1), Katrin Schellhaas (1), Tamara Schleppe (2), Lea Ohr

Written by TG | 12.12.2016 09:41:28 | 228x gelesen