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20.01.2018 TSB will den Ersten ärgern

TSB will den Ersten ärgern

1. Mannschaft - SV S' Kornwestheim 34:24

Das Horkheimer Drittliga-Team empfängt am Samstagabend den SV Kornwestheim in der Stauwehrhalle.


Man kann so schnell gar nicht mitschreiben, wie Jochen Zürn die Kornwestheimer Spielernamen herunterrattert, auf die man achten müsse. Also hier nur die Kurzfassung: "Die sind auf allen Positionen top besetzt, auch doppelt." Der Trainer des TSB Horkheim glaubt trotzdem daran, dass seine Mannschaft den Tabellenführer, den "absoluten Topfavoriten" der 3. Liga Süd, schlagen kann.

"Wir sind der Außenseiter, das ist eine gute Rolle, die liegt uns sehr gut", sagt Zürn. Die 25:26-Niederlage bei der TSG Haßloch zum Rückrundenstart habe sein Team "sehr gut abgehakt", die Spieler seien nun "sehr fokussiert auf Kornwestheim".

TSB-Trainer setzt auf Horkheimer Fans

In der Stauwehrhalle wird es an diesem Samstagabend (Spielbeginn 20 Uhr) richtig voll sein. Der TSB-Trainer setzt auf die Horkheimer Fans. "Wir brauchen die Zuschauer, wenn wir Außergewöhnliches leisten wollen." Schwächephasen darf sich die Mannschaft nicht leisten. "Wir brauchen 60 Minuten lang höchste Disziplin und Konzentration", sagt Jochen Zürn. "Die Kornwestheimer bestrafen leichte Fehler extrem. Die sind überragend im Umschaltspiel."

Aber auch der TSB Horkheim kann viel Offensivdynamik einbringen, wenn es für die Mannschaft optimal läuft. "Wir müssen Kornwestheim über unser Tempo treiben", sagt Jochen Zürn.

Packendes Duell zweier starker Mannschaften 

SVK-Trainer Alexander Schurr bemisst die Horkheimer Leistungsfähigkeit nicht anhand des neunten Tabellenplatzes. Mit 18:14 Punkten steht der TSB im Drittliga-Mittelfeld. Die Kornwestheimer auf Platz eins haben sich 24:8 Punkte erspielt. Schurr glaubt allerdings, dass die Lücke zum TSB kleiner wird. "Ich lehne mich da gerne weit aus dem Fenster, aber ich sage: Horkheim wird am Ende der Saison ganz dick mit oben dabei sein." Der TSB sei eine stabile, ausgeglichen besetzte Mannschaft. "Und mit der Sensationsverpflichtung von Oliver Heß ist ihnen ein echter Glücksgriff gelungen", fügte der SVK-Trainer im Gespräch mit der "Kornwestheimer Zeitung" hinzu. Der in der Spielpause am Jahreswechsel vom Bundesligisten Ludwigshafen gekommene Rückraum-Hochkaräter hat zuletzt in Haßloch erstmals für den TSB gespielt, blieb dort allerdings noch ohne Tor.

Es könnte ein packendes Duell zweier starker Mannschaften werden. "Wir werden kämpferisch und spielerisch alles in die Waagschale werfen müssen, um etwas Zählbares mit nach Hause zunehmen", sagt SVK-Kapitän Christopher Tinti.

Verletzter Philip Strobel fällt aus

TSB-Trainer Zürn muss weiterhin auf den am Sprunggelenk verletzten Philip Strobel verzichten. Möglich ist, dass ein weiterer Ausfall hinzukommt. "Janik Zerweck hat sich auch die Bänder gerissen. Aber er hat trainiert, das müsste schon gehen. Michael Seiz hatte zudem die Grippe. Mal schauen, wie das klappt."

Der Kornwestheimer Trainer Alexander Schurr hat die Partie beim TSB als "Bonusspiel" bezeichnet. Ein Sieg wäre schön, ist aber keine Pflicht. "Wenn Horkheim uns lässt, uns eine Chance bietet, dann müssen wir da sein."

Zuletzt bewies der Tabellenführer Nervenstärke, als es im Drittliga-Topspiel gegen den Verfolger TGS Pforzheim einen 29:28-Sieg gab. Mit 1:3, 8:10 und 20:23 lagen die Kornwestheimer zurück, doch am Ende durfte gejubelt werden.

Einen Durchhänger hatte der SVK im November, als es gegen den TSV Neuhausen, in Fürstenfeldbruck und beim VfL Pfullingen drei Niederlagen hintereinander gab. Doch längst hat sich der Spitzenreiter wieder gefangen.

Written by Andreas Öhlschläger (www.stimme.de) | 20.01.2018 11:09:37 | 222x gelesen