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17.03.2018 Horkheimer wollen wieder Gewin

Horkheimer wollen wieder Gewinnergefühle spüren

1. Mannschaft - TSV N'hausen/F 29:27

Es ist Zeit für die Trendwende. Seit vier Drittliga-Spielen wartet man beim TSB Horkheim auf einen Sieg. In Oppenweiler und Schwetzingen gab es Unentschieden, es folgten die Niederlagen gegen den HBW Balingen-Weilstetten II (26:31) und beim TuS Fürstenfeldbruck (20:28).
Erfolgsspur „Klar, jetzt ist es sehr wichtig, wieder in die Erfolgsspur zurückzukommen“, sagt TSB-Trainer Jochen Zürn vor der Heimpartie an diesem Samstag (20 Uhr) gegen den TSV Neuhausen/Filder. „Wir wollen wieder das Gefühl des Sieges spüren.“ Der Siebte der 3. Handball-Liga Süd empfängt den Elften. Zwei Punkte trennen die beiden Mannschaften. 26:20 Zähler hat der TSB auf dem Konto, 24:22 sind es beim TSV.

In der Hinrunde kassierten die Horkheimer eine 30:33-Niederlage. Bester Werfer aus Neuhausen war damals Hannes Grundler mit acht Toren. Er ist mit 149 Saisontreffern die Nummer drei unter den Toptorjägern der 3. Liga Süd. Zuletzt beim 30:30 gegen Pforzheim traf Grundler 15 Mal.
„Das ist der herausragende Mann“, sagt Jochen Zürn. Eine Sonderbewachung wird Grundler aber nicht bekommen. „Das können wir mit unseren kompakten großen Jungs hinten drin verteidigen. Wir wollen unser Deckungssystem durchbringen.“

Mit ganzer Leidenschaft. „Nur ein halbes Prozent weniger Einsatz und es hätte nicht gereicht“, sagte Neuhausens Trainer Ralf Bader nach dem jüngsten Remis seiner Mannschaft. Auch der Kollege Zürn predigt Woche für Woche, dass man in dieser Liga ganz schnell auf die Nase falle, leiste man nur ein kleines bisschen zu wenig.
Gute Vorbereitung Jetzt aber soll es beim TSB Horkheim wieder bessere Ergebnisse geben als zuletzt. Allerdings ist es nicht einfach, mit dem TSV Neuhausen/Filder klarzukommen. In der Abwehr wird offensiv mit einer 3-2-1-Deckung verteidigt. Mit diesem System musste sich der TSB schon in Fürstenfeldbruck auseinandersetzen. „Neuhausen spielt es ein bisschen anders, aber das Spiel in Bruck war eine sehr gute Vorbereitung“, sagt Jochen Zürn. „Wir müssen Zweikämpfe gewinnen und ohne Ball Vorteile erzielen. Wir dürfen nicht statisch spielen, dann kommen wir unter Druck.“
Neuhausens Trainer Bader erwartet einen starken TSB. „Sie werden natürlich versuchen, gegen uns für klare Verhältnisse zu sorgen.“ Genau das ist der Horkheimer Plan.

Written by Andreas Öhlschläger (stimme.de) | 17.03.2018 11:11:49 | 146x gelesen