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26.03.2018 Dynamisches Duo demontiert Dan

Dynamisches Duo demontiert Dansenberg

1. Mannschaft - TuS Dansenberg 33:27

Angeführt von Felix Kazmeier und Tobias Gehrke gewinnt Horkheim mit 33:27 gegen den Aufsteiger aus der Pfalz

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Tobias Gehrke (am Ball) überzeugte gegen Dansenberg sowohl als Spielmacher als auch als Torschütze. Der 22-Jährige war sechs Mal erfolgreich.

Foto: Andreas Veigel

In der Vorwoche gegen Neuhausen hatte der TSB Horkheim noch arbeiten müssen, um seine kleine Negativserie zu beenden. Am Samstagabend gegen den TuS Dansenberg war wieder deutlich mehr Handballspielen angesagt. „Der Spaß ist zurück“, sagte Geburtstagskind Nils Boschen stellvertretend für seine Teamkollegen nach dem überzeugenden 33:27 (16:15)-Erfolg in der heimischen Stauwehrhalle. Besonders in der zweiten Hälfte brachte das Team von Trainer Jochen Zürn seine Klasse aufs Feld und nutzte die dünne Personaldecke des Gegners gnadenlos aus.

„Am Ende ist ihnen die Puste ausgegangen“, stellte Felix Kazmeier nüchtern fest. Der 19-Jährige lieferte mit seinem kongenialen Rückraumpartner Tobias Gehrke eine überragende Partie ab. Das Duo erzielte 15 der 33 Horkheimer Treffer. Mit der Expertise „exzellent“ fasste Zürn den Auftritt seiner beiden Youngster zusammen. „Alle haben heute Verantwortung übernommen. Das war eine reife Leistung“, dehnte der Coach auf der sechstletzten Etappe seiner Abschiedstour das Lob aber auf das gesamte Team aus.

Die Spielfreude war von Beginn an sichtbar. Kein Vergleich zu dem zähen Sieg eine Woche zuvor an gleicher Stelle. Drei der ersten vier Treffer gingen gleich auf das Konto von Spielmacher Gehrke. Da die Gäste in der Anfangsphase gleich drei Mal den Pfosten trafen, führte der TSB mit 4:2 (8. Minute).

Doch die von lautstarkem Anhang begleiteten Pfälzer unterstrichen in der Folge, warum sie die vergangenen drei Spiele gewonnen hatten. Besonders der französische Winterneuzugang Loic Laurent war immer wieder erfolgreich – sehr zum Ärger von Zürn. Boschen bekam an seinem 25. Geburtstag den Wutausbruch seines Trainers ab, als die Gäste drei Mal in Folge mit der gleichen Aktion zum Erfolg kamen. 10:8 (18.) und 12:10 (23.) führte das Team von Marco Sliwa zwischenzeitlich. In den letzten fünf Minuten des ersten Durchgangs drehten die Gastgeber aber noch einmal auf und gingen mit einer 16:15-Führung in die Pause. „Wenn wir konsequent in die Schnittstellen ihrer Abwehr gezogen sind, hatten die keine Chance“, stellte Zürn fest.

In der Halbzeit wechselte er den glücklosen Linus Mathes im Tor aus und brachte Kapitän Pascal Welz. Der führte sich mit drei Paraden perfekt ein und verlieh seinem Team damit zusätzliche Stabilität. In der 37. Minute war der TSB beim 20:16 erstmals auf vier Tore davongezogen. „Spätestens ab dem Zeitpunkt war bei uns die Lockerheit zurück, und wir haben phasenweise überragend gespielt“, befand Kreisläufer Alexander Schmid.

Kempa-Tor Höhepunkt war sicher sein Kempa-Tor zum 32:26 (59.). Michael Seiz hatte den Kollegen gekonnt in Szene gesetzt. „Das wollten wir die ganze Saison schon mal machen. Toll, dass es geklappt hat“, freute sich Schmid.

In Gefahr geriet der Sieg in den letzten 20 Minuten nicht mehr. „Wir haben das Tempo hochgehalten und unsere Chancen sehr gut verwertet. Da hatte es der Gegner schwer“, sagte Boschen. Schwer soll es auch sein Ex-Club Pforzheim haben, wo der TSB nach der Osterpause antreten muss.

TSB Horkheim: Mathes, Welz (Tor) - Lenz (4/2), Gehrke (6), Schmid (5), Grosser, Möck, Strobel, Heß (3), Kazmeier (9), Seiz (1), Boschen (1), Zerweck (3), Bohnenstengel (1).

Beste Schützen des TuS: Laurent (9/2), Lammering (4).

Siebenmeter: TSB 2/2; TuS 2/2.

Zeitstrafen: 1/4.

Disqualifikation: Rote Karte für Klee (60./Dansenberg).

Zuschauer: 430.

 

Written by Stephan Sonntag (stimme.de) | 26.03.2018 12:18:25 | 224x gelesen