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26.11.2018 Schwacher TSB verliert bei ein

Schwacher TSB verliert bei einem Kellerkind

Gestolpert, hingefallen, zwei Punkte verloren. Der TSB Horkheim unterlag am späten Sonntagnachmittag mit 25:26 (9:9) in Zweibrücken, beim Drittliga-Aufsteiger VTZ Saarpfalz. Trainer Volker Blumenschein drückte sich diplomatisch aus: „Der eine oder andere bei uns hätte heute sicher gerne besser gespielt.“

Im 13. Saisonspiel war es für die VTZ-Mannschaft erst der zweite Sieg. Auf den viertletzten Tabellenplatz konnte sich das Team damit hieven. Der diesmal schwache TSB ist trotz der Niederlage Dritter geblieben, mit 18:8 Punkten haben die Horkheimer nun aber eine ganze Reihe von Verfolgern dicht im Nacken sitzen.

Kein Rückenwind
Die HSG Konstanz, Spitzenreiter in der 3. Liga Süd, ist nun sechs Pluspunkte voraus, der Tabellenzweite HBW Balingen-Weilstetten II steht zwei Zähler besser da als der TSB. Vor den beiden ganz schweren Spielen in Fürstenfeldbruck und zu Hause gegen Balingen-Weilstetten hat es Volker Blumenscheins Mannschaft verpasst, für Rückenwind zu sorgen. Zuletzt gab es drei Partien hintereinander ohne Sieg mit 1:5 Punkten.

Nach der Niederlage in Pfullingen und dem Heim-Unentschieden gegen Kornwestheim hatte der TSB eigentlich zwei Punkte im Duell beim Aufsteiger VTZ Saarpfalz eingeplant gehabt. Es sah in der Anfangsphase bei einer Horkheimer 5:2-Führung auch nach einem entsprechenden Spielverlauf aus. Doch am Schluss standen die Horkheimer mit leeren Händen da. „Der Gegner hat sehr viel investiert“, sagte Blumenschein. Seine Spieler zeigten hingegen zu viele Schwächen.

Alles andere als ein spektakuläres Offensivfeuerwerk hatte es in der ersten Halbzeit gegeben. 9:9 stand es nach 30 Minuten. Nach der Pause führte der TSB Horkheim kein einziges Mal. Fünf Minuten vor dem Ende lag die Mannschaft mit 21:24 zurück. Als Janik Zerweck in der 59. Minute auf 24:25 verkürzte, durfte gehofft werden, beim 25:26 von Tobias Gehrke 42 Sekunden vor Schluss ebenso.

Doch es gab keinen späten Punktgewinn. Horkheim hatte in Marcel Rieger seinen erfolgreichsten Werfer (sieben Tore). Für den Zugang des vergangenen Sommers gab es vom Trainer warme Worte. „Man sieht, dass er jetzt in der Liga ankommt und immer besser spielt.“

Kein Wunder
Doch im Kollektiv waren die Horkheimer nicht gut genug. Angesichts der knappen Niederlage spielte es auch eine Rolle, dass die Gäste nur zwei von fünf Siebenmetern im Tor unterbrachten, die Mannschaft aus Zweibrücken alle sechs. „Gerade auswärts tun einem einfache Tore natürlich gut“, sagte Volker Blumenschein. „Wenn man seine Siebenmeter nicht gut nutzt und ein paar einfache Tore nicht macht, darf man sich am Schluss nicht wundern.“

Written by Andreas Öhlschläger (stimme.de) | 26.11.2018 13:19:22 | 275x gelesen