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28.01.2019 Angeschlagener TSB ist in Dans

Angeschlagener TSB ist in Dansenberg ohne Chance

Der Trainer hatte die Partie schnell abgehakt. „Wir machen da jetzt einen Strich drunter“, sagte Volker Blumenschein am Sonntagmorgen. Die Horkheimer 22:27-Niederlage am Vorabend beim TuS Dansenberg wollte er nicht mehr groß analysieren.

„Neu durchstarten“ in der anstehenden Trainingswoche, dann mit einem fitten Coach und einem komplett gesunden Kader, das ist Blumenscheins Devise.

Von einer „katastrophalen“ Vorbereitung hatte er gleich nach der Pleite in Dansenberg gesprochen. Die vor dem Top-Spiel in der 3. Liga Süd zur Schau gestellte Zuversicht, die negativen Einflüsse verdrängen zu können, hatte getrogen. „Nils Boschen kam direkt aus dem Bett“, Volker Blumenschein selbst war in der ganzen Trainingswoche krank zu Hause gewesen, „Tobi Gehrke hatte Sportverbot, Janik Zerweck war nicht da, Felix Weißer ist komplett ausgefallen. Die Jungs haben im Spiel das Beste draus gemacht“, sagte der Trainer. 

Nur ein Mal lag der TSB Horkheim vorne, das war beim 2:1 in der 5. Minute. Beim 10:11-Rückstand in der 28. Minute sah es noch ganz gut aus, doch dann setzte sich der TuS Dansenberg mit einem 8:2-Tore-Lauf vor und nach der Pause entscheidend ab. Als es in der 41. Minute 19:12 für die Pfälzer stand, war die Partie bereits entschieden.

Der TSB unterlag schließlich mit 22:27 und hat nun 24:14 Punkte auf dem Konto. In der Tabelle der 3. Liga Süd rutschte die Mannschaft einen Platz ab, ist jetzt Fünfter. Der TuS Dansenberg hat mit 26:10 Zählern die Nase vorne behalten, blieb punktgleich mit dem HBW Balingen-Weilstetten II an der Spitze des Verfolgerfeldes von Tabellenführer HSG Konstanz (32:4).

Bis zum Saisonende möchte Volker Blumenschein die Rivalen um die Vizemeisterschaft gerne noch überholen. „Wir haben nach wie vor ehrgeizige Ziele.“ Die Punktausbeute sei bislang „okay“. Im kommenden Heimspiel gegen den TSV Neuhausen/Filder sollen zwei Zähler dazukommen. Dann soll der TSB wieder ohne die Schwächen auftreten, die in Dansenberg zu sehen waren. „Schreckliche Fehler“, wie der Trainer sagte, „einfachste Abspielfehler“. Blumenscheins Fazit: „Wir hatten technische Fehler für drei Spiele und waren mit dem Kopf nicht richtig da.“ 

Defensivstarker TuS Zudem agierte der TuS erwartet stark in der Abwehr. „Das war ein grandioses Spiel von meiner Mannschaft“, sagte Trainer Marco Sliwa. „Wir gaben einen Fight vor allem in der Abwehr erlebt, wie ich es selten erlebt habe.“ 

Pierre Freudl war mit sieben Treffern der erfolgreichste Horkheimer Werfer. Fünf Mal traf er allerdings von der Siebenmeter-Linie. Da lag seine Erfolgsquote bei 100 Prozent.

Written by Andreas Öhlschläger (stimme.de) | 28.01.2019 16:45:38 | 142x gelesen