Logo TSB Horkheim Hunters 1. Mannschaft Saison 2018/2019 Logo Handball 3. Bundesliga

Bericht » Ankündigung

04.02.2019 TSB Horkheim gibt den Sieg fas

TSB Horkheim gibt den Sieg fast aus der Hand

Das war knapp. Fast hätte der TSB Horkheim den Sieg aus der Hand gegeben. Beim 33:32 (17:15) gegen den Abstiegskandidaten TSV Neuhausen/Filder wackelte der neue Tabellenvierte der 3. Liga Süd. Aber Volker Blumenscheins Mannschaft sammelte dann doch die zwei Punkte ein. „Man muss auch mal schlechte Spiele gewinnen“, sagte der Horkheimer Trainer. „Jetzt weiß jeder, warum ich mit 50 schon so viele graue Haare habe.“

Seinen TSV-Kollegen Eckard Nothdurft fuchste es, den Punktgewinn im Schlussspurt noch verpasst zu haben. „Ich denke schon, das hätte auch richtig scheiße laufen können für Horkheim.“

Viel verballert
Mit 30:26 lag der TSB sechs Minuten vor Schluss vorne. Alles klar? Nein, überhaupt nicht. Durch TSB-Patzer durfte Neuhausen am Unentschieden schnuppern. „Leichtfertig“ habe man agiert, meinte Volker Blumenschein. „Nicht so richtig konzentriert“ sei seine Mannschaft gewesen. Und viel zu oft wurden beste Chancen verballert. „Vor den Tor haben wir immer wieder die gleichen falschen Entscheidungen getroffen.“ Doch einen Minimalvorsprung brachte der TSB über die Zeit. 33:32. „Wir schaffen es momentan nicht, eine gewisse Souveränität reinzubringen“, sagte der Trainer.

Dennoch, 26:14 Punkte hat der TSB jetzt auf seinem Konto und bleibt damit drin im vorderen Verfolgerfeld des dominanten Drittliga-Spitzenreiters HSG Konstanz (34:4 Punkte). Eine Fünf-Tore-Führung in der 25. Minute (16:11) hatte der TSB Horkheim bis zur 30. Minute fast komplett verspielt. 16:15 stand es nur noch. Immerhin, Pierre Freudl sorgte mit einem erfolgreichen Siebenmeter-Wurf in der letzten Aktion fürs 17:15.

Beim 22:17 in der 38. Minute, das Oliver Heß mit großer Einsatzbereitschaft erzielt hatte, war der Vorsprung wieder komfortabel. Maximal waren es sogar sechs Tore Abstand, am Ende hatten die Horkheimer den Abstiegskandidaten von den Fildern allerdings nur hauchdünn geschlagen.

Treffer ins leere Tor
Drei TSB-Würfe ins leere TSV-Tor hatten in der 24. und 25. Minute dafür gesorgt, dass aus einem 13:11 das 16:11 geworden war. Neuhausen spielte in Unterzahl, hatte Ballverluste. Zweimal Tobias Gehrke und einmal der Horkheimer Schlussmann Sven Grathwohl bewiesen Treffsicherheit aus der Distanz und brachten den Ball im verlassenen Tor des TSV Neuhausen unter.

Es sah nach der Vorentscheidung aus. Doch dem TSB fehlte die Souveränität. Volker Blumenschein schaute auf die Tabelle, als er das zu erklären versuchte: „Nach ganz vorne geht nichts mehr, nach hinten ist alles erledigt.“ Manager Michael Löbich fügte noch hinzu: „Da fehlen dann die letzten zehn Prozent, die letzte Geilheit.“

Written by Andreas Öhlschläger (stimme.de) | 04.02.2019 11:25:45 | 177x gelesen