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09.02.2019 TSB Horkheim ist wieder durch

TSB Horkheim ist wieder durch Krankheiten geschwächt

Freudl, Heß und Eisenhardt konnten nicht trainieren – Widrige Umstände vor dem Drittliga-Spiel in Haßloch 

Optimale Voraussetzungen sind es nicht, schon wieder gibt es etliche kranke Spieler beim TSB Horkheim, aber Trainer Volker Blumenschein sagt: „Wir werden in Haßloch alles raushauen, trotzdem. Manchmal setzen widrige Umstände auch Extrakräfte in einer Mannschaft frei.“

Am Samstagabend (19.30 Uhr) ist der TSB bei der TSG Haßloch gefordert. Die Pfälzer stehen mit 17:21 Punkten zwar nur auf Rang elf der Drittliga-Tabelle, doch Blumenschein warnt eindringlich vor ihnen: „Das ist eine Mannschaft, die eher nach vorne rein gehört als nach hinten. Die sind deutlich besser als ihr Tabellenplatz.“

Dass dies keine leeren Worte sind, hat die TSG Haßloch am vergangenen Samstag im Pfalz-Derby gegen den TuS Dansenberg gezeigt, als der aktuelle Tabellendritte mit 31:26 geschlagen wurde, eben jener TuS Dansenberg, bei dem der TSB Horkheim eine Woche zuvor mit 22:27 unterlegen war.

Wie Phoenix?
Schon damals waren die Horkheimer durch Krankheiten geschwächt gewesen. Nun haben die Erkältungs-Erreger wieder zugeschlagen. „Am Anfang der Trainingswoche war es noch gut“, berichtete Volker Blumenschein, „doch seit Donnerstag sind Pierre Freudl, Oliver Heß und Frank Eisenhardt krank. Sie waren alle bettlägerig zu Hause.“

Keine gute Ausgangslage also für den Tabellenvierten TSB Horkheim, um die Punktebilanz von 26:14 um zwei weitere Zähler zu verbessern. „Mal schauen, ob der eine oder andere wie Phoenix aus der Asche in Haßloch dabei sein kann“, sagte der Trainer am Freitagmittag.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Nicht nur beim Sieg gegen Dansenberg hat die TSG bewiesen, dass sie in der eigenen Halle eine Macht sein kann. „Das ist eine heimstarke Mannschaft“, sagte Blumenschein. „Die haben eine enge Halle und guten Druck vom Publikum. Mich hat es überhaupt nicht überrascht, dass sie Dansenberg geschlagen haben.“ In der Hinrunde hatte sich der TSB Ende September mit 29:22 gegen Haßloch durchgesetzt. Jetzt lautet die Trainer-Devise: „Wir fahren da mal hin und geben Gas. Wir haben ja keinen großen Druck.“

Die TSG will den Rückenwind des erfolgreichen Pfalz-Derbys nutzen. „Jetzt müssen wir uns wieder voll konzentrieren und das Selbstvertrauen der letzten Woche mitnehmen“, meinte Mannschaftskapitän Kevin Seelos. „Und wir hoffen natürlich wieder auf die Unterstützung unserer tollen Fans.“

Trainer-Entscheidung
Beim TSB Horkheim sieht es derweil so aus, als sei die Trainersuche jetzt in der entscheidenden Phase. Volker Blumenschein hört nach der laufenden Saison in der 3. Liga Süd aus beruflichen Gründen auf, ein Nachfolger ist offenbar ausgeguckt. „Es bewegt sich was“, sagte Blumenschein. Noch sei es allerdings zu früh, eine Entscheidung bekannt zu geben.

Written by Andreas Öhlschläger (stimme.de) | 09.02.2019 12:07:13 | 214x gelesen