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16.02.2019 TSB Horkheim will die Auswärt

TSB Horkheim will die Auswärts-Misere beenden

Seit mehr als vier Monaten gab es in der Fremde keinen Drittliga-Sieg mehr – 1:13 Punkte geholt – Jetzt beim Drittletzten Willstätt

Es wird Zeit, höchste Zeit. Der TSB Horkheim will endlich mal wieder einen Drittliga-Auswärtssieg bejubeln. Beim TV Willstätt soll es am Samstagabend (20 Uhr) klappen. 

Seit dem 6. Oktober 2018, seit mehr als vier Monaten also, hat Volker Blumenscheins Mannschaft in der Fremde nicht mehr gewonnen. Damals gab es den 33:22-Triumph bei der TGS Pforzheim. Damals war der TSB noch ungeschlagener Tabellenführer der 3. Liga Süd.

Es folgten ein Remis in Saarlouis (25:25) und zuletzt sechs Auswärtsniederlagen hintereinander. 28:31 in Pfullingen, 25:26 beim Aufsteiger VTZ Saarpfalz, 21:23 in Fürstenfeldbruck, 33:34 im Derby beim HC Oppenweiler/Backnang, 22:27 in Dansenberg und 25:29 in Haßloch. „Da kann’s ja nur noch besser werden“, sagt TSB-Trainer Blumenschein.

Ohne Grathwohl
Bei den beiden jüngsten Niederlagen in der Pfalz war die Horkheimer Mannschaft jeweils durch Krankheitsprobleme geschwächt. Diesmal ist Janik Zerweck gesundheitlich angeschlagen. Torwart Sven Grathwohl wird aus beruflichen Gründen fehlen. „Aber wir haben sehr gut trainiert“, berichtet Volker Blumenschein. „Ich bin mir sicher, dass wir in Willstätt ein gutes Spiel machen werden.“ 

Die Auswärts-Misere des Tabellenfünften TSB soll beendet werden. Dass seit Anfang Oktober eine Negativbilanz von 1:13 Punkten aufgelaufen ist, passt nicht zu den Ansprüchen. „Man muss die Ergebnisse allerdings differenziert betrachten“, sagt der Trainer, „da waren auch ganz knappe Spiele dabei.“ 

Der TV Willstätt hat seit dem Auftakt im Jahr 2019 einen neuen Trainer, Marco Schiemann. Er will mit dem Aufsteiger den Klassenerhalt schaffen. Auf dem drittletzten Platz stehen die Badener, am vergangenen Sonntag gelang im Kellerduell beim TSV Neuhausen/Filder ein 28:26-Sieg, damit wurde der Gegner in der Tabelle überholt.

Volker Blumenschein hat die Partie genau analysiert. Seine Erkenntnis: „Der Trainerwechsel hat gezündet.“ Schiemann habe es in Neuhausen geschafft, „Sicherheit in die Mannschaft reinzubekommen und auch neuen Mut“. Gegen den TSB will der TV Willstätt jetzt nachlegen.

Neuzugang der Badener
​Eine Verstärkung für den Rückraum haben die Badener auch noch schnell verpflichtet, Felix Gäßler gibt an diesem Samstag sein Debüt. Er kommt von der SG Nußloch und „hat letztes Jahr noch zweite Liga in Konstanz gespielt“, wie der Horkheimer Trainer respektvoll betont. 

Volker Blumenscheins TSB hat in den Teams aus Fürstenfeldbruck, Pforzheim und Kornwestheim starke Verfolger im Nacken sitzen. Um die Nase bis zum Ende der Saison vorne zu behalten, dürfte es kaum reichen, nur zu Hause fleißig zu punkten.

Written by Andreas Öhlschläger (stimme.de) | 16.02.2019 11:37:38 | 152x gelesen