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TSB Horkheim jubelt in der letzten Sekunde

SV S' Kornwestheim - 1. Mannschaft 31:32

Der Handball-Drittligist gewinnt das spannende Derby in Kornwestheim mit 32:31, weil Felix Kazmeier noch trifft. Der wechselt demnächst zum Gegner.

Gleich unter dreifacher Experten-Beobachtung stand die Drittliga-Mannschaft des TSB Horkheim am Freitagabend beim Derby in Kornwestheim. Natürlich schaute Volker Blumenschein ganz genau hin, der aktuelle Trainer. Aber auch Michael Schweikardt war da, der künftige Coach. Und Jochen Zürn, der Ex-Trainer.

Schweikardt und Zürn sind derzeit erstklassigen Handball gewohnt, der eine als Spielmacher des Bundesligisten TVB Stuttgart, der andere als Sportlicher Leiter der SG BBM Bietigheim. Schweikardt beobachtete seine künftigen Spieler, Zürn war "zum Spaß" da. Und den Horkheimer Kreisläufer Nils Boschen konnte er sich auch anschauen. Der gehört in der kommenden Saison zum Bietigheimer Kader.

Ausgeglichene Partie mit besserem Ende für Horkheim

Es war ein Drittliga-Derby auf Augenhöhe, ein spannender, emotionsgeladener Nachbarschaftskampf. Meister gegen Vizemeister der Vorsaison. 31:31 stand es zwei Sekunden vor dem Ende. Alles offen. Ein Handball-Thriller. Dann schaffte es der TSB Horkheim, das Glück auf seine Seite zu ziehen. Ein letzter Freiwurf, ein Knaller von Felix Kazmeier, eine Jubeltraube auf dem Feld. 32:31, Auswärtssieg.

Ausgerechnet dank Kazmeier, der nach der Saison nach Kornwestheim wechseln wird. Nun sorgte er für das bittere Ende aus Sicht des künftigen Clubs. 

Meister steckt im Tabellen-Mittelfeld fest

Der TSB Horkheim steht jetzt mit 34:22 Punkten weitaus besser da als der SVK mit 26:26. Der im Mittelfeld herumdümpelnde Meister ist deutlich abgehängt. 

Zur Pause war der TSB mit 17:15 vorne gelegen. Hochklassige 30 Minuten waren das nicht. Beide Mannschaften leisteten sich zahlreiche Schludrigkeiten, hinten wie vorne. Entscheidend war, dass die Horkheimer vom 10:10 (23. Minute) auf 13:10 (25.) davon gezogen waren. Dem lief der SV Kornwestheim hinterher.

Den Torjäger des SVK, Peter Jungwirth, hatte der TSB abgemeldet. Der Rechtsaußen ist in der Liga die Nummer zwei unter den Torjägern hinter dem Konstanzer Meister-Goalgetter Paul Kaletsch. Aber an diesem Freitagabend hatte Jungwirth gar keinen Spaß. 

Written by Andreas Öhlschläger (stimme.de) | 08.04.2019 09:00:05 | 222x gelesen