Ein Handball-Abend wie im Traum – das Nachbarschaftsduell zwischen dem TSB Horkheim und Salamander Kornwestheim in der gut gefüllten Stauwehrhalle war ein Krimi, der die Zuschauer bis zur letzten Sekunde fesselte! In einem wahren Thriller trennten sich die beiden Teams am Samstagabend mit dramatischen 33:33 (15:17) Toren. Kampfgeist, Emotionen und ein Nervenkitzel, der das Herz eines jeden Handballfans höherschlagen ließ.
Rebmann brachte den TSB zwar mit 1:0 in Führung, doch Kornwestheim zeigte sich in den ersten Minuten wacher und zog mit 3:6 (9. Min) und 5:9 (13. Min) davon. In einer starken Phase Mitte der 1. HZ kamen die Hunters jeweils bis auf einen Treffer heran, sodass es nach 19. Spielminuten 11:12 stand. In den Schlussminuten zeigten sich die Gäste abermals effizienter und gingen mit einem 15:17 in die Pause.
Nach Wiederanpfiff präsentierten sich die Hunters stark verbessert und drehten die Partie in den ersten sechs Minuten zum 19:17. Durch konzentrierte Abschlüsse und starken Paraden von Bitz, entwickelte sich ein spannendes Derby auf Augenhöhe. In der 53. Minuten ging Kornwestheim erstmals wieder in Führung (28:29) und konnte sogar eine 2-Tore-Führung (31:33) bis zur 58. Minute halten. Nach einer 2-Minuten-Zeitstrafe gegen die Gäste, lag das Momentum auf Seiten der TSB. Starz und Urban sorgten für den viel umjubelten Ausgleich.
Unser Cheftrainer Oliver Heß auf der PK nach dem Spiel: „Vielen Dank an die Zuschauer beider Seiten, die dafür gesorgt haben, dass das Spiel so besonders geworden ist. Momentan haben wir Spiele, die brutal eng sind. Unter dem Strich bin ich zufrieden, dass wir einen Punkt holen. Ich habe einen riesigen Schritt gesehen. Wir sind ruhig geblieben und haben an uns geglaubt. In dem ein oder anderen Moment müssen wir allerdings noch ein bisschen abgezockter werden. Am Ende steht ein verdienter Punkt für beide Seiten.“
TSB: Bitz, Kanters – Sacherow, Soos (2), Roth, Urban (4), Rebmann (9), Matusik (1), Polifka (3), Glaser, Thiele, Starz (5), Herrmann (1), Schröder (4), Dück (4) – Trainer Oliver Heß
