Mit Personalproblemen mussten die Hunters die Reise nach Würzburg antreten. Kanters und Rebmann fehlten gesundheitsbedingt, Soos verletzungsbedingt. Förster rutschte dafür als zweiter Torwart von der 1b in den Kader.
Kurios. In den ersten 4. Minuten gab es keinen Treffer. Erst nach der 2-Minuten-Strafe gegen Polifka, erzielten die Gastgeber das erste Tor der Partie. Der TSB zeigte sich mutig, konnte das Spiel drehen und führte nach 21. Minuten mit 8:9. In der Schlussphase zeigten die Wölfe allerdings die stärkeren Nerven und konnten das Spiel bis zur Pause in eine 3-Tore Halbzeitführung drehen. Mit einem 15:12 ging es vor über 900 Zuschauern in der s.Oliver-Arena in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel erarbeiteten sich die Hunters zielstrebig ihre Chancen und konnten die Partie nach 39. Minuten in ein 16:18 drehen. Auszeit Würzburg. Doch der TSB blieb bissig und konzentriert. Herrmann und Urban erhöhten nach 46. Minuten auf 18:22. Auch 5. Minuten vor Spielende führten die Hunters mit 22:25, machten es in der Crunchtime aber nochmal unnötig spannend. Die Wölfe konnte 27 Sekunden vor Spielende zum 25:25 ausgleichen, doch Urban erzielte 2 Sekunden vor Abpfiff den viel umjubelten Siegtreffer.
Oliver Heß nach dem Spiel: „Wir haben es geschafft eine gute Abwehr zu stellen. Die Jungs haben sich super geholfen. Bitz hatte viele Paraden und hat uns im Spiel gehalten. Auch Förster konnte sich u.a. mit 2 parierten 7-Metern auszeichnen. Phasenweise war auch unser Tempospiel sehr gut, wo wir wichtige Tore erzielen konnten. Trotz einiger Punkte, die wir noch verbessern müssen, haben wir eine klasse Teamleistung gezeigt. Es war ein bisschen schade, dass wir mit -3 in die Pause gehen, da wir auch da schon gleich auf waren. Spielentscheidend für uns war der 6:0 Lauf, wo wir auf 4 Tore weg waren. Insgesamt hätten wir den Sack früher zumachen müssen. Das Siegtor 2 Sekunden vor Schluss war überragend. Ich bin wahnsinnig stolz auf die Mannschaft.“
TSB: Bitz, Förster – Sacherow, Roth (3), Urban (3), Matusik (1), Polifka (3), Glaser (2), Thiele, Starz (4), Herrmann (2), Schröder (3), Dück (4) – Trainer: Oliver Heß